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Vier Artikel mit

Schlagwort buch

Backstage

Kleiner HowTo-Bericht zum Foto "Code is Poetry".
Also: Wie wird’s gemacht?

Ein schönes Foto benötigt einen schönen Hintergrund – Hier habe ich rotes Greppapier passend zum Herzmotiv genommen. Durch die weit offene Blende (f2) und den geringen Abstand zum Hauptmotiv verschwimmt der Hintergund wunderschön.

Der Gegenblitz erzeugt den lustigen Schatten.  Zur Positionierung vorher mit einer normalen Taschenlampe ausleuchten, wo der Blitz  für die gewünschte Schattenform ungefähr positioniert werden muß. Danach das Stativ + Blitz ungefähr positionieren und danach eben fein justieren. Ein paar Probefotos schaden nie, da die Taschenlampe den Schatten natürlich nicht ganz hinbekommt.

Die Blitzauslösung wurde durch den Master-Blitz der D70 ausgeführt – Damit dieser nicht ins Bild hineinspielt, habe ich Ihn mittels einer Alufolie gegen die Decke reflektiert. So bekommt der Slave-Blitz (SB-600) noch sein Kommando.

Tiefenunschärfe, Farben: Um eine gute Tiefenunschärfe zu bekommen, habe ich das 35mm Objektiv auf f2 belassen – Das gibt zusätzlich auch noch satte Farben, die der Stimmung zugute kommen. Zusätzliches Licht kommt noch durch die Wohnzimmerbeleuchtung hinzu – Die Farbtemperatur der Standard-Halogenbirnen geben dem Bild noch Wärme.

Code is Poetry

Code is Poetry

Schamloses Abkupfern einer tollen Bildidee. Seit dem ich das Original gesehen habe, wurmte mich die Frage, ob die Umsetzung wirklich so einfach geht wie ich mir das dachte. Denkste. Auf folgenden interessanten Ablauf eines Abends darf man sich einstellen:

(1) Location herrichten
(2) Kamerazeug herrichten
(3) Blitzposition mit Taschenlampe herausfinden
(4) Ewiges herumspielen mit Stativ
(5) Interessante Perspektive finden
(6) Knipsen
(7) Alles Mist – Zurück zu (3)

Alternative
Bildformate

Philip K. Dick – Blade Runner

Blade Runner.Das Buch vor dem Film.

Sehr spannendes und unterhaltsames Buch – Dick nimmt hier auch wieder Ideen aus seinen Kurzgeschichten auf – Zb. die Verehrung Wilbur Mercers (Die kleine Blackbox / Der unmögliche Planet S.516).

Besonders erfrischend fand ich die Idee, dass in einer verstrahlten, verlassenen Welt (Ein Thema, dass Dick immer wieder aufnahm) Haustiere als Statussymbole gelten. Gehegt, gepflegt und präsentiert: Wer keines hat oder erhalten kann, muß zu elektrischen Attrappen greifen, um vor den Nachbarn nicht blöd dazustehen.

Jeder, der den Film gesehen hat, sollte das Buch ebenfalls lesen – Für die wenigen, die den Film noch nicht gesehen haben: Unbedingt zuerst das Buch lesen!

Philip K. Dick – Der unmögliche Planet

Der unmögliche Planet.Wieder ein interessantes Buch gelesen: Der unmögliche Planet. Das Buch ist eine Sammlung teilweiser sehr kurzweiliger und guter Science Fiction Kurzgeschichten des Authors Philip K. Dick. Schattenhaft auftauchende Erinnerungen an einzelne Geschichten lassen mich darauf schließen, dass ich das Buch vor Jahren schon einmal gelesen habe. Was mir nicht bewußt war ist, dass neben Bladerunner schon einige Hollywood Filme wie Minority Report, Vanilla Sky, Die Truman Show, Total Recall, etc. mehr oder wenig von Dick’s Büchern und Kurzegeschichten abgeleitet wurden. Ableitungen aus diesem Buch:

  • Der Minderheitenbericht (S. 402) -> Minority Report
  • Erinnerungen en gros (S. 582) -> Total Recall
  • Variante zwei (S. 115) -> Screamers

[amtap book:isbn=3453217314]

Auf jeden Fall Empfehlenswert: Wer nichts gegen Science Fiction aus der McCarthy Ära mit Verarbeitung von Ängsten aus der Zeit des kalten Krieges hat, kann selbst mit wenig Zeit zur Verfügung mal schnell die eine oder andere Geschichte durchlesen.